Wie bewegen sich Jugendliche in Trofaiach im Alltag und in ihrer Freizeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt EMOJI – Eigenständige Mobilität von jungen Menschen in ländlichen Regionen.
Nach einer ersten Befragung durch die BOKU (Universität für Bodenkultur) arbeiteten die Schüler:innen der Klasse 2d nun im Rahmen einer Zukunftswerkstatt intensiv an ihren Mobilitätsbedürfnissen. Gemeinsam mit Bürgermeister Mario Abl diskutierten sie über ihre Schulwege, Freizeitaktivitäten und die Verkehrssituation rund um die Schule.
Ein besonderes Anliegen war die Verkehrsberuhigung im Schulumfeld sowie die Reduzierung des Hol- und Bringverkehrs durch Eltern. Auf großen Luftbildern markierten die Jugendlichen ihre wichtigsten Wege und Lieblingsorte und brachten zahlreiche Ideen zur Gestaltung des Schulumfelds ein.
Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen in ein Rahmenkonzept für Kinder- und Jugendmobilität im ländlichen Raum einfließen und künftig österreichischen Gemeinden als Grundlage für eine kinder- und jugendfreundliche Verkehrsplanung dienen.